Andere Royal Enfield

10.000 EUR

MwSt. nicht ausweisbar

11.111 km
HU: 01. 1970

Weitere technische Daten

  • Erstzulassung: 01. 1940
  • HU: 01. 1970
  • Farbe: Schwarz
  • Farbe (Hersteller): schwarz
  • Innenausstattung:
  • Farbe der Innenausstattung:
  • Kraftstoffverbr. komb.:
    ca. l/100 km
  • Kraftstoffverbr. innerorts:
    ca. l/100 km
  • Kraftstoffverbr. außerorts:
    ca. l/100 km
  • CO²-Emissionen komb.:
    ca. g/kg

Zugr.-lgd. Treibstoffart:

Ausstattung

Fahrzeugbeschreibung

 

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Die Enfield Cycle Company erzeugte Motorräder, Fahrräder, Rasenmäher und stationäre Motoren unter der Marke Royal Enfield in Redditch, Worcestershire. Der militärische Hintergrund spiegelt sich im Logo mit der Kanone wider und dem Motto “ made like a gun”. Die Nutzung des Markennamens Royal Enfield wurde von der britischen Krone im Jahre 1890 gestattet Die frühen Jahre Im Jahre 1909 überraschte Royal Enfield die Motorradwelt mit der Einführung eines kleinen Motorrades, angetrieben von einem 2,25 PS V –Twin Motor von Motosacoche aus der Schweiz. Im Jahre 1911 schon hatte das nächste Modell 2,75 PS mit einer Enfield 2-Gangschaltung. Im Jahre 1912 folgte ein Motorrad mit Seitenwagen mit JAP 6 PS 770 ccm V-Twin Motor. Durch dieses Motorrad wurde Enfield richtig bekannt. Im Jahre 1914 kamen Motorräder mit Royal Enfield eigenen 3 PS Motoren auf den Markt. Diese Motorräder hatten die standardisierte Enfield-Farbgebung, schwarze Email-Karosserieteile und ein grüner Kraftstofftank mit goldenen Streifen. Zwischenkriegszeit Bei Ausbruch des 1. Weltkrieges lieferte Royal Enfield der britischen Krone ihre 6 PS Gespanne mit Lastenbeiwagenwagen. Am Seitenwagen montiert ein Vickers Maschinengewehr, mit dem auch auf tief fliegende Flugzeuge gefeuert werden konnte. Royal Enfield lieferte eine große Anzahl von Motorrädern an das Britischen Kriegsministerium und erhielt auch einen Liefervertrag vom russischen Zar. Mit der Weiterentwicklung der Fabrik in den 1920er Jahren nahm das Angebot an Motorrädern zu. 1924 bot Royal Enfield vier Motorrad Versionen mit 2,25 PS Zweitakt Motor, zwei Versionen mit 350 ccm JAP Motor und zwei Motorradgespanne mit 8 PS Vickers Motors an. Von der Weltwirtschaftskrise in den 1930ern war auch Royal Enfield betroffen, die Nachfrage nach Motorrädern verringerte sich, die Fahrradproduktion wurde davon jedoch nicht beeinflusst und das Unternehmen konnte sich behaupten. Die Cycar, ein vollkommen geschlossenes Motorradmodell wurde in den frühen 1930er Jahren eingeführt. Während des 2. Weltkrieges wurde Royal Enfield so wie andere Hersteller auch von den britischen Behörden aufgefordert, Armeemotorräder zu entwerfen und herzustellen. Die für das Militär hergestellten Motorräder waren WD/C 350 cc SV, WD/CO 350 cc OHV, WD/D 250 cc SV, WD/G 350 cc OHV und WD/L 570 cc SV. Eines der besser bekannten Enfields war das Royal Enfield WD/RE, auch als Fliegender Floh bekannt, ein leichtes 125 ccm Motorrad, das der Luftwaffe zur Verfügung war und mittels Fallschirmabwurf an die Front gebracht wurde. Nach Ende des 2. Weltkrieges führte das Unternehmen die Produktion der während des Krieges entworfenen Modelle fort. Das legendäre Modell J 2 wurde eingeführt. Dieses Modell wurde zum Vorläufer der legendären Bullet, die Bullet wiederum kann von sich behaupten, eines der am längsten produzierten Motorradmodelle überhaupt zu sein. Die Verbindung nach Indien Royal Enfield Motorräder wurden in Indien seit 1949 verkauft. Im Jahre 1955 suchte die indische Regierung ein für Polizei und Armee geeignetes Motorrad, mit dem die Grenzen des Landes kontrolliert werden konnten. Die Bullet 350 wurde als dafür geeignet ausgewählt. Die indische Regierung bestellte 800 dieser 350 ccm Motorräder, zu der Zeit ein enormer Auftrag für Royal Enfield. Zur Realisierung des Auftrags schloss sich das Unternehmen aus Redditch mit der indischen Firma Madras Motors zusammen und gründete das Unternehmen „ Enfield Indien“, das diese 350 ccm Motorräder in Lizenz in Madras (jetzt Chennai) zusammenbaute. Gemäß dem bestehenden Vertrag war Madras Motors der Mehrheitsgesellschafter mit mehr als 50% des Unternehmens. Im Jahre 1957 wurde das gesamte Produktionswerkzeug von England zu Enfield Indien verkauft, damit konnte die Herstellung von allen Komponenten in Indien vorgenommen und auch die gesamte Montage der Motorräder in Indien durchgeführt werden. Die Enfield Bullet beherrschte bald das indische Straßenbild und wurde mit den Jahren immer beliebter. Ausverkauf im Vereinigten Königreich Gleichzeitig fuhr Royal Enfield UK damit fort, Motorräder in England zu erzeugen und brachte einige innovative und leistungsstarke Maschinen heraus, genannt sei Royal Enfield Meteor, Constellation und schließlich Interceptor 700. Im Jahre 1968 verkaufte man an Norton-Triumph Villiers (NVT). Die Produktion wurde 1971 gänzlich eingestellt, das Unternehmen im selben Jahr aufgelöst. Der verbleibende Bestand an Werkzeugen und Ausstattungen in den Redditch Betriebsstätten wurden versteigert. In der Zwischenzeit wurde aber die Bullet 350 weiterhin in Indien produziert und ab 1980 wurden die Motorräder von Indien aus nach Europa exportiert. Lediglich eine Maschinenbauabteilung und eine kleine Fahrradproduktion wurden in England noch eine geraume Zeit nach der Einstellung der weitergeführt.
:)